Spinosaurus mirabilis jagt im flachen Fluss der Sahara – deutlich sichtbares Nasenhorn und anatomisch korrektes Rückensegel in dramatischer Szene

Spinosaurus mirabilis: Sensationsfund 2026 enthüllt den „Höllenreiher“ der Sahara

Im Jahr 2026 haben Paläontologen eine sensationelle Entdeckung gemacht: eine völlig neue Art der berühmten Raubsaurier-Gattung Spinosaurus. Dieser Dinosaurier erhielt den wissenschaftlichen Namen Spinosaurus mirabilis, was so viel bedeutet wie der erstaunliche, wundersame Spinosaurus. Die Entdeckung markiert den ersten gesicherten Nachweis einer neuen Spinosaurus-Art seit mehr als einem Jahrhundert und bietet faszinierende Einblicke in die Evolution dieser außergewöhnlichen Fleischfresser.

Eine der größten Dinosaurier-Entdeckungen des Jahres 2026

Gefunden wurden die Fossilien von Spinosaurus mirabilis in der zentralen Sahara im Niger, weit entfernt von ehemaligen Küstenlinien, an denen bisherige Spinosaurier-Funde gemacht wurden. Der Fundort liegt in den Sedimenten der Farak Formation, die etwa 95 Millionen Jahre alt ist und in Fluss- bzw. Binnenland-Umgebungen der späten Kreidezeit datiert wird. Das Team um den US-Paläontologen Paul Sereno (University of Chicago) grub seit 2019 in diesem abgelegenen Gebiet und konnte mehrere Fossilreste bergen, darunter Schädelteile, Kieferfragmente, Wirbel und Zähne, die gemeinsam den neuen Fund belegten.

Einzigartige Merkmale von Spinosaurus mirabilis

Kräftiger, scimitar-förmiger Kamm

Das auffälligste Merkmal dieses Dinosauriers ist ein säbel- oder scimitar-förmiger Kamm auf dem Kopf. Eine Knochenstruktur, die vermutlich mit einer Schicht aus Keratin überzogen war und lebendig möglicherweise farbig geleuchtet hat.

Dieser Kamm könnte:

  • in Balzverhalten eine Rolle gespielt haben,
  • zur Abwehr von Rivalen gedient haben
  • oder zur visuellen Kommunikation eingesetzt worden sein.

Interdigitierende Zähne

Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal sind die ineinandergreifenden Zähne: ein Zahn-Zahnlippen-System, bei dem die Zähne des Unterkiefers zwischen jene des Oberkiefers passen. Dadurch bildete sich eine tödliche Falle für glitschige Beute wie große Fische.

Lebensweise des „Höllenreiher“

Im Gegensatz zu früheren Modellen, wonach Spinosaurus ein vollständig aquatischer Jäger war, deuten die Funde bei S. mirabilis darauf hin, dass dieser Dinosaurier nicht als Taucher lebte, sondern eher als semi-aquatischer „Watt-Jäger“. Forschende vergleichen ihn daher liebevoll mit einem „Höllenreiher“ – einem großen, fischjagenden Land- und Wasserläufer, der in flachen Gewässern watete, statt tief zu tauchen.

Größe & Erscheinungsbild

Obwohl noch nicht alle Skelette vollständig sind, gehen Wissenschaftler davon aus, dass Spinosaurus mirabilis:

  • über 10 Meter lang war,
  • mehr als sieben Tonnen wog,
  • und einen langen, krokodilartigen Schädel hatte.

Der S. mirabilis war damit ein größerer oder zumindest ähnlich großer Spitzenprädator wie der berühmte Tyrannosaurus rex. Sein Körperbau war typisch für Spinosaurier:

  • länglicher Schädel,
  • kräftige Beine,
  • ein segelartiger Rücken,
  • und eine Anpassung an das Fischen von Süßwasserbeute.

Bedeutung für die Wissenschaft

Diese Entdeckung hat mehrere große Implikationen:

1. Lebensraum-Neuinterpretation
Bisher gingen Paläontologen davon aus, dass Spinosaurus-Arten vor allem nahe Küsten und Meeresufer lebten. Die Fossilien von S. mirabilis wurden jedoch 500 – 1000 km vom damaligen Meeresrand entfernt gefunden, was darauf hindeutet, dass diese Tiere auch weit im Landesinneren in Flusslandschaften lebten.

 2. Evolution der Spinosaurier
Die außergewöhnlichen Merkmale, besonders die Kammstruktur und die Zahnform, geben Hinweise darauf, dass die Evolution der Spinosauriden viel facettenreicher war als bislang angenommen.

Spinosaurus mirabilis ist weit mehr als „nur“ ein weiterer Dinosaurier

Er ist ein Fenster in eine bislang unbekannte Nische der späten Kreidezeit-Ökosysteme. Seine Entdeckung bereichert unser Verständnis darüber, wie vielfältig und anpassungsfähig Dinosaurier waren, nicht nur an die Küsten, sondern auch an die großen Flusslandschaften der Urzeit. Die sensationelle Entdeckung wurde 2026 im Fachjournal Science veröffentlicht und gilt als einer der bedeutendsten Funde der Paläontologie in den letzten Jahrzehnten.

Nach oben scrollen